Wir

„Even if I failed, I don´t really care, cuz even if I got lost, I got lost somewhere, even if I failed, I don´t really care, cuz I would go anywhere and I would do anything on my own.“

Manchmal ist es der erste Schritt, der den Rest des Weges offenlegt.
Acht Jahre ist es nun her, dass Dajana und Johanna sich auf einem grünen Fleckchen inmitten der Kreativhauptstadt Berlin wiedertrafen. Die Eine kam gerade aus dem Ausland wieder, die Andere packte der Wille, ihren eigenen Ideen nachzugehen. Getroffen haben sie sich zuvor in einem anderen Musikprojekt. Wirklich kennengelernt haben sie sich jedoch über die Entfernung. Und schließlich, als sie sich mit Kopfhörern auf dem grünen Fleckchen zusammengesetzt haben, ihre Verbindung gespürt. An jenem Tag brachten sie ihre musikalischen Visionen zusammen und der Deal war perfekt: Dajanas Probenraum – ein Tag – kein konkretes Ziel – keine Limits. Mayia war geboren. Sieben Jahre später zogen sie in ihr „Casa Creativa“-Studio in Berlin, der Ort, an dem ihre Visionen heute Wirklichkeit werden.
Und dabei lassen sie sich in kein Schema pressen: von zarten, mädchenhaften, fast meditativen Klängen bis hin zu pulsierenden Rhythmen, die direkt das Herz der Zuhörer*innen erreichen. Manchmal dauert es Jahre, bis ein Song dort angekommen ist, wo die beiden ihn haben möchten. Dafür lassen sie das Publikum dann mit diesem Song umso mehr an ihren Gefühlen und Erfahrungen teilhaben und bringen es dazu, ihre ganz eigenen Geschichten mit den Texten und Melodien zu verbinden. Und das macht ihre Musik zu einer ganz besonderen emotionalen Reise.
Eine dieser Ideen war „On My Own“, ihr erster gemeinsamer Song, der auf dem Hügel zum Leben erwachte, bereits viele Leben hinter sich hat, aber in der aktuellen Version den gemeinsamen Weg und die Zukunft der beiden nicht besser beschreiben könnte. „Even if I failed, I don´t really care…“.

Dajana
„ Sein lassen kann man´s immer noch!“ – mit dieser Einstellung beherrscht das Orga-Genie jedes noch so unüberblickbare Chaos und stellt die Weichen für kleine Gigs und große Veranstaltungen. Solange nur ausreichend Kaffee vorhanden ist! Und auch wenn ihr die Aufregung vor jedem Auftritt fast den Atem nimmt, behält ihre Liebe zur Musik und die Freude auf das Publikum für die Gitarristin stets die Oberhand. Und das bereits seit vielen Jahren, in denen sie seit ihrer ersten eigenen Schülerband auf der Bühne steht. Beim Komponieren lässt sie sich sowohl von der Gitarre als auch vom Klavier inspirieren und bereichert die Songs durch ihre Leidenschaft für mehrstimmige Gitarren.
Johanna: „Witzigkeit kennt kein Pardon! Dajana erdet mich und holt damit Dinge aus mir heraus, die ich selbst so nicht finden würde. Sie denkt so ähnlich und dann doch wieder ganz anders und inspiriert mich mit ihren Themen und Sichtweisen zu so ziemlich allem, was uns bewegt. Und sie hat´s halt einfach drauf!“

Johanna
„Alles hat seinen Grund und alles findet seine Zeit.“ – das Lebensmotto der Pianistin und ersten Stimme der Band spiegelt ihren meist unerschütterlichen Optimismus wider, den sie auch kurz vor einem Auftritt nicht verliert. Denn trotz Lampenfiebers empfindet Johanna vor allem aber Stolz! Stolz darauf, dass die beiden diese ständige Achterbahnfahrt der Gefühle immer wieder auf sich nehmen. Gefühle, die sich nicht nur auf ihren Auftritt sondern vor allem auf das Publikum konzentrieren, von dem sie sich wünscht, dass es das Konzert in vollen Zügen genießen kann. Sie selbst blüht auf, wenn sie sich dem Arrangieren eines mehrstimmigen Satzgesangs widmet. In Gedanken „hört“ sie die einzelnen Stimmen, die nach und nach ineinanderfließen und sich fast wie von selbst um die Hauptstimme legen.

Dajana: „Witzigkeit kennt keine Grenzen… Eine perfekte Aneinanderreihung unserer verketteten Umstände (Höhen und Tiefen) und wir ziehen immer Kraft daraus. Mir gefällt unser Austausch und unser Ideenprozess unglaublich doll. Hanna ist nicht nur außergewöhnlich ideenreich, sie ist genial.“

MAYIAs Botschaft an junge Künstler*innen lautet: „Go for it! Entscheide dich für die Musik! Vor allem dann, wenn du genau spürst, dass du dich bisher aus Angst vor dir selbst und aufgrund fehlenden Vertrauens darin, dass du auch ohne festes Einkommen überleben wirst, zurückgehalten hast.“